Die Planetenumläufe

Planetenumläufe um die Erde

 

Die Planeten kreisen um die Sonne. Um die Sonne einmal zu umrunden, hängt von der Länge seiner Bahn und dem Abstand des Planeten von der Sonne ab. Bei einem größerem Abstand zur Sonne wird der Weg des Planeten in Zeitabständen immer lännger. Hinzu kommt auch, dass sich ein Planet, je weiter er von der Sonne entfernt ist, sich viel langsamer bewegt.

Der Merkur als innerster Planet, hat mit 88 Tagen die kürzeste Umlaufzeit. Da ein Umlauf um die Sonne für den Planeten gleichzeitig ein Jahr bedeutet, sprechen wir auch von dem Planetenjahr. Das Merkurjahr hat 88 Tage, das Venusjahr 225 Tage, das Erdenjahr 365 Tage, das Marsjahr 687 Tage, das Jupiterjahr 4329 Tage, das Saturnjahr 10751 Tage, das Uranusjahr 30664 Tage und das Neptunjahr hat 60.148 Tage.

 

PLaneten im Weltall
Foto: Nasa Planeten im Weltall

 

  1. Sonne 1 Tag

  2. Mond 29 Tage

  3. Merkur 88 Tage

  4. Venus 245 Tage / 8 Mon.

  5. Mars 687 Tage / 2 Jahre

  6. Jupiter 12 Jahre

  7. Saturn 29 Jahre

  8. Uranus 84 Jahre

  9. Neptun 164 Jahre

  10. Pluto 248 Jahre

Sonnensturm
Foto: Nasa / Ein Sonnensturm

Rückläufigkeiten der Planeten

Bereits im 16. Jahrhundert erläuterte Nikolaus Kopernikus, weshalb die Planeten gelegentlich im Orbit zurückzufallen scheinen. Man spricht von einer retrograden Bewegung oder Rückläufigkeit. Natürlich laufen die Planeten heliozentrisch nicht rückwärts, aber für uns als Beobachter auf der Erde (geozentrisch) macht es diesen Anschein. Wie in der Darstellung sehr schön zu erkennen ist, holt die sich mit größerer Geschwindigkeit fortbewegende Erde den Mars ein und überholt ihn. Aus der Perspektive der Erde scheint der Mars dabei eine Schleife zu drehen. Außer Sonne und Mond wechseln aus geozentrischer Perspektive alle Planeten von Zeit zu Zeit ihre Laufrichtung: von der Direktläufigkeit zur Rückläufigkeit und wieder zur Direktläufigkeit. Die Zeiträume der Rückläufigkeit werden so gedeutet, dass die jeweiligen Themen, welche der retrograde Planet verkörpert, eine wichtige Phase der Aufarbeitung, der Klärung und der Erkenntnis bringen. Ein Vorwärtsgehen dieser Thematiken wird erst mit der Direktläufigkeit des Planeten wieder möglich. Wenn Planeten im Transit rückläufig werden, berühren sie bestimmte Tierkreisgrade ein zweites Mal, oder sogar – im Falle von Fünffachtransiten – noch bis zu vier Mal. Es geht hierbei um eine besondere Vertiefung der beim ersten Durchlauf angesprochenen Themen.

In Geburtshoroskop wird die Rückläufigkeit als eine nach innen gerichtete Kraft gedeutet. Bei einem rückläufigen Planeten besteht zunächst nicht so leicht die Möglichkeit, die jeweilige Planetenkraft unvermittelt zum Ausdruck zu bringen. Um sie zu entwickeln, bedarf es einer emotionalen Verarbeitung und längeren Auseinandersetzung damit. Wie bei allen anspruchsvollen Themen im Horoskop, ist auch die Bandbreite der in einer Rückläufigkeit enthaltenen Möglichkeiten groß, welche man im Laufe des Lebens immer mehr ausschöpfen kann. Ein in einem Geburtshoroskop rückläufiger Planet hat die Stelle, an der er steht, bereits vor der Geburt schon einmal passiert. Daher deutet er auf etwas Vertrautes hin, etwas, das einem von Geburt an wie selbstverständlich gegeben ist, ohne dass es dafür eine rationale Erklärung gäbe.

Der Planet Merkur wird 3-4 mal im Jahr für ca. 3 Wochen rückläufig.

Der Planet Venus wird alle 1 1/2 Jahre für ca. 40 – 44 Tage rückläufig.

Der Planet Mars wird alle 2 Jahre + 2 Monate für ca. 60 – 80 Tage rückläufig.

Der Planet Jupiter wird alle 13 Monate für ca. 4 Monate rückläufig.

Der Planet Saturn wird alle 12 1/2 Monate für ca. 4 1/2 Monate rückläufig.

Der Planet Uranus wird alle 12 Monate für 5 Monate rückläufig.

Der Planet Neptun wird alle 12 Monate für 5 Monate + 7 Tage rückläufig.

Der Planet Pluto wird alle 12 Monate für 5 – 6 Monate rückläufig

Beim Planeten Chiron ist die Dauer der Rückläufigkeit abhängig von der Bahnposition: im Apfel (Widder) beträgt sie knapp über 5 Monate. Infos: AstroWiki.com

 

Visit Us On TwitterVisit Us On FacebookVisit Us On Google Plus