Jupiterjahr 2015

Das Jupiterjahr 2015 fängt mit der Sonne im Widder, am 21. März 2015 an.

Der Jupiter, als Herrscher des Tierkreiszeichens Schütze, steht für Toleranz, Expansion, Größe, Religion und Glaube, Hoffnung, Glück, Erkennen von Zusammenhängen, Lebensfreude und Urvertrauen. Aber auch für Maßlosigkeit und Selbstüberschätzung, wenn das große Glück eingetroffen, und nicht darauf vorbereitet ist, wie man mit all dem Zugewinn nachhaltig und produktiv wirtschaften kann.

BESONDERE DATEN: Finsternisse

Sonnenfinsternis 20. März 2015
Mondfinsternis 04. April 2015
Sonnenfinsternis 13. September 2015
Mondfinsternis 28. September 2015

Wenn der Glücksplanet Jupiter ein Jahr regiert, dann lässt das hoffen. Großzügigkeit, Optimismus und Weitsicht, aber auch Philosophie und Bildung sind seine Themen. Jupiterjahre stehen immer für Chancen und Möglichkeiten, dem eigenen Leben eine positive Wende zu geben. Jupiter hilft dem Ehrlichen und Mutigen, der sich aufmacht, das eigene Leben zu gestalten. Jupiter schärft den Blick in die Zukunft. Reisen, Weiterbildung, ganz einfach die Erweiterung des geistigen Horizontes gelingt. Auch Geld und Reichtum kann er mit sich bringen. Doch wehe demjenigen, der diese Güter nicht sorgfältig schätzt und sich dem Lebensgenuss hingibt ohne nachzudenken. Jupiters Schattenseiten sind Maßlosigkeit, Übertreibung und Exzess. Das anfängliche Glück kann auf diese Weise sehr schnell zum Verhängnis und Laster werden. Jupiter beschenkt deshalb nicht nur, er prüft den seelischen Halt eines Menschen. Wer sich vom großzügigen Jupiter führen lässt und diese Gunst auch an andere Menschen weitergibt, wird sich unter seinem Einfluss aufs Beste weiterentwickeln. Die Möglichkeit auf seelische und geistige Erfüllung ist die wahre Chance dieses Jupiterjahrs.

Liebe
Jupiter macht uns vertrauensvoller, wir glauben an das Gute, sind bereit mehr zu investieren. Eine Voraussetzung, die es generell leichter macht mit anderen Menschen gut auszukommen. Wer sich in einem Jupiterjahr verliebt, wird dem Partner mehr Freiraum lassen. Ehen, die in einem Jupiterjahr geschlossen werden, sollen besonders glücklich verlaufen. In der Familie ist das Miteinander besser zu gestalten. Gemeinsame Vergnügen, schöne Erlebnisse und Reisen stehen öfter auf dem Programm. So könnte eine Versöhnung mit einem schwierigen Familienmitglied leichter fallen. Kinder, die in einem Jupiterjahr geboren werden, könnte man durchaus als Glückskinder bezeichnen.

Gesundheit
In kaum einem Jahr kann man seine Gesundheit und sein Körperbewusstsein so positiv beeinflussen, wie in einem Jupiterjahr. Da der Planet Jupiter aus astrologischer Sicht auch den guten Ratgebern, wie Ärzten, Heilpraktikern oder Psychologen zugeordnet ist, könnte man hier einen Arzt seines Vertrauens finden. Wer sein Leben etwas umstellen und schlechte Gewohnheiten aufgeben möchte, wird sich leichter tun. Therapien und Kuren aller Art bringen mehr als in anderen Jahren. Fernreisen, die vor allem in fremde Kulturkreise führen, erweitern unseren geistigen Horizont und bieten seelische Inspiration. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass wir in Jupiterjahren auch mehr dem Lebensgenuss zusprechen und öfter einmal über die Stränge schlagen. Wer schnell zu Gewichtszunahme neigt, sollte hier disziplinierter sein.

Beruf/Erfolg
Sparmaßnahmen gehören der Vergangenheit an. In Jupiterjahren setzt man auf Expansion und internationales Business. Große Projekte und Geschäftskontakte zu namhaften Firmen oder Personen sind gefragt. Man investiert in eher mal in Luxusartikel. Man entwickelt eine größere Toleranz gegenüber Mitarbeitern oder Kunden. Bei geschäftlichen Verbindungen beweist man einen größeren Willen zum Konsens. Medizinische oder juristische Berufe erfreuen sich eines größeren Zulaufs, denn Jupiter ist ihr Schutzpatron. Auch können Verbände oder Organisationen dieser Berufsgruppen im Jupiterjahr Positives bewirken und Erfolge erzielen. Jupiter kann jedem Einzelnen dabei helfen, das eigene Berufsleben positiv zu beeinflussen, in dem er seinen geistigen Horizont erweitert, Fortbildungsseminare besucht, reist und auch eine Ortsveränderung akzeptiert.

Mythologisch: der Vater des Jupiters ist Saturnus der mit dem griechischen Vater des Zeus identifizierte Kronos, der seine Nachkommen verschlingt und durch eine List einen Stein anstatt seines jüngsten Kindes verspeist. Der Geburtsort des Jupiter wird wie bei Zeus als Höhle am Berg Dikte oder am Ida angegeben, wo er in beiden Fällen von der Milch Almaltheas aufgezogen wird. Beim Vatikanischen Mythographen wird Jupiter zunächst in die Obhut einer Wölfin gegeben, die jedoch nicht genug Milch hat, womit der Jupiter-Mythos an den Mythos von Romulus und Remus gekoppelt wird. Nach anderen Autoren wird er von Bienen mit Honig ernährt, wofür er diesen später die Fertigkeit verliehen haben soll, ohne Beischlaf Kinder zu zeugen. Der humanistische Gelehrte Natale Conti gibt an, er sei von Bärinnen versorgt worden.

Liebschaften des Jupiters: wie der griechische Zeus hat Jupiter neben seiner Ehe mit der eifersüchtigen Juno zahlreiche Liebschaften, wofür er zumeist die Gestalt wechselt und sich in Tiere, Menschen, Götter oder auch Dinge verwandelte.
Europa entführt er in Gestalt eines wunderschönen Stieres
Leda nähert er sich in Gestalt eines Schwans
Antiope tritt er als Satyr oder Stier gegenüber
Callisto, einer Jungfrau aus dem Gefolge der Diana, zeigt er sich als ihre Herrin
Alcmena verwandelt er sich in ihren Gatten Amphitrion
Danae verwandelt er in Goldregen
Aegeina zeigt er sich in Flammengestalt
Den schönen Jüngling Ganymedes, den er in Adlergestalt von der Erde weg raubt und als Mundschenk auf den Olymp versetzt.

Jupiters Verwandlungskünste beschränken sich jedoch nicht auf ihn selbst, er verwandelt beispielsweise den Kureten Celmis in Stahl, um ihm Unsterblichkeit zu verleihen, seinem Sohn Aeacus zum Schutz gegen Juno in ein Ameisenvolk zum Volk der Myrmidonen oder Io in eine Kuh.
Zu den wenigen nicht aus der griechischen Mythologie abgeleiteten Mythen gehören die in der römischen Mythologie deutlich seltener verbreiteten Ortssagen. Zum Beispiel wurde das Wasser einer wegen seiner Heilkraft gerühmten Quelle für viele Opfer verwendet; im Mythos wird die Quellnymphe Iuturna zu Jupiters Geliebten, der ihr dafür Unsterblichkeit verleiht, damit sie auch weiterhin über die Quelle wachen kann.

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